Alte Kurrent-Handschrift unter einer Lupe

Sütterlin übersetzen – vom Foto zum lesbaren Text

Ein Brief der Urgroßmutter, eine Feldpostkarte, ein altes Tagebuch – und niemand in der Familie kann die Schrift noch lesen? Readoldletters transkribiert Sütterlinschrift mit KI und übersetzt den Text in verständliches Deutsch von heute. Foto hochladen genügt.

Keine Zahlungsdaten nötig · Bilder & PDFs · Dauerhaft kostenlos nutzbar

Ein echtes Beispiel

Aus krakeliger Schrift wird ein Brief, den Sie verstehen

Dieser Brief stammt von 1909 und ist damit in Kurrent geschrieben – der Vorläuferschrift der Sütterlinschrift. Für das Lesen macht das keinen Unterschied, beide Schriften werden gleichermaßen entziffert.

Das Original
Handschriftlicher Brief von 1909 in deutscher Kurrentschrift
Was die KI daraus liest

An . Schwager u Schwester. traurige Mitteilung das unsere Schwester Luise heute morgen verstorben ist. Ich war am Montag und Mittwoch Nachmittag noch mal bei ihr konte da schon fast nicht mehr sprechen die arme Schwester hat schrecklich gelitten. Jedenfalls findet Sonntag Beerdigung statt, bekommt aber nähere Nachricht. Gladbach, den 26.3. 1909 · Herzlichen Gruß Eure Schwester Helene u Peter · Hochachtend Peter Kiefer.

Zusätzlich automatisch erkannt
Personen
Luise, Helene & Peter
Datum
26. März 1909
Ort
Gladbach
Art
Todesmitteilung

So übersetzen Sie Sütterlin mit Readoldletters

1

Foto oder PDF hochladen

Fotografieren Sie den Brief mit dem Smartphone oder laden Sie einen Scan bzw. eine PDF-Datei hoch – auch mehrseitig.

2

KI liest & übersetzt

Die KI transkribiert die Sütterlinschrift buchstabengetreu und übersetzt den Text in Ihre Sprache – inklusive Dokumentanalyse mit Personen, Datum und Ort.

3

Prüfen, korrigieren, exportieren

Unsichere Stellen sind gelb markiert – mit Begründung. Korrigieren Sie direkt im Editor und exportieren Sie das Ergebnis als PDF.

Diese Dokumente können Sie übersetzen lassen

Alles, was in Sütterlin oder Kurrent geschrieben wurde – vom kurzen Gruß bis zum mehrseitigen Dokument:

  • Briefe & Feldpost – auch aus dem Ersten und Zweiten Weltkrieg
  • Postkarten – oft die schwersten Fälle: klein, eng, quer beschrieben
  • Tagebücher & Poesiealben – Seite für Seite zu einem Dokument zusammengefasst
  • Urkunden & Verträge – Kaufverträge, Erbbriefe, amtliche Schreiben
  • Kirchenbücher & Register – werden Spalte für Spalte als Tabelle erfasst
  • Rezepte & Notizen – Omas Kochbuch endlich wieder lesbar

So fotografieren Sie eine Sütterlin-Seite richtig

  • Fotografieren Sie bei Tageslicht, möglichst ohne Schatten und Blitz – der Blitz überstrahlt verblasste Tinte.
  • Halten Sie die Kamera gerade über das Dokument, damit die Zeilen nicht verzerrt werden.
  • Eine Seite pro Foto liefert die besten Ergebnisse – mehrere Seiten können Sie im Editor zu einem Dokument anhängen.
  • Schwach lesbare Vorlagen? Im Editor gibt es Kontrast- und Helligkeitsregler sowie eine Schwarz-Weiß-Ansicht.

Und dann? Was Sie mit dem Ergebnis machen können

Ein entzifferter Brief ist selten das Ende. Meistens liegen noch zwanzig weitere im Karton – deshalb hört Readoldletters nicht beim Vorlesen auf:

Mehrere Seiten, ein Dokument

Ein vierseitiger Brief bleibt ein Brief: Seiten anhängen statt vier lose Einzelbilder verwalten.

Bücher & Sammlungen

Einen ganzen Briefwechsel oder ein Tagebuch als Buch anlegen – geordnet und jederzeit wiederfindbar.

Register als Tabelle

Spaltig geführte Vorlagen werden Spalte für Spalte erfasst und lassen sich als CSV ausgeben.

Als PDF weitergeben

Original und Übersetzung nebeneinander als sauberes PDF – zum Teilen in der Familie oder fürs Archiv.

Was ist die Sütterlinschrift?

Die Sütterlinschrift wurde 1911 vom Grafiker Ludwig Sütterlin im Auftrag des preußischen Kultusministeriums entworfen und ab 1915 als Schulschrift eingeführt. Sie ist die jüngste Form der deutschen Kurrentschrift – jener Schreibschrift, in der im deutschsprachigen Raum jahrhundertelang Briefe, Urkunden und Kirchenbücher geschrieben wurden. 1941 wurde die deutsche Schreibschrift per Erlass aus den Schulen verbannt; wer nach dem Krieg zur Schule ging, hat sie nie gelernt.

Genau deshalb stehen heute so viele Familien vor demselben Problem: Auf dem Dachboden liegen Briefe, Postkarten und Tagebücher – aber die Schrift darin kann niemand mehr entziffern. Im Alltag wird übrigens fast jede alte deutsche Handschrift „Sütterlin" genannt. Streng genommen sind Dokumente aus der Zeit vor 1915 in der älteren Kurrent geschrieben. Für Readoldletters spielt der Unterschied keine Rolle: Die KI liest beide Schriften und ihre Mischformen.

Diese Buchstaben führen in die Irre

Sütterlin sieht unserer heutigen Schrift nur auf den ersten Blick ähnlich. Viele Buchstaben haben völlig andere Formen: Das kleine e sieht aus wie ein heutiges n, das n, m und u bestehen aus fast identischen Zackenlinien, und es gibt zwei verschiedene s-Formen – das lange ſ mitten im Wort und das runde s am Ende. Dazu kommen individuelle Handschriften, verblasste Tinte, alte Abkürzungen und Wörter, die es heute nicht mehr gibt.

Wer Sütterlin selbst lesen lernen will, braucht dafür Wochen bis Monate Übung – und stolpert trotzdem über jede eigenwillige Handschrift. Readoldletters nimmt Ihnen diese Arbeit ab: Die KI unterstützt Sie beim Lesen, erkennt Buchstabenformen, Abkürzungen und den sprachlichen Zusammenhang und schlägt Ihnen eine Lesart vor. Das Ergebnis prüfen und korrigieren Sie anschließend bequem am Bildschirm.

Was Nutzer vor dem ersten Brief wissen wollen

Kann ich Sütterlin kostenlos übersetzen lassen?

Ja. Ein kostenloses Konto nutzen Sie dauerhaft zum Speichern, Bearbeiten und für den PDF-Export; fürs Scannen gibt es Credit-Pakete ab 5,99 €. Eine Seite können Sie sogar ohne Konto in der Live-Demo testen.

Liest die KI auch Kurrentschrift, nicht nur Sütterlin?

Ja. Die KI liest die ganze Familie der deutschen Schreibschriften: Kurrent (17.–19. Jahrhundert), Sütterlin (ab 1915) und Mischformen – ebenso lateinische Schreibschrift und andere Sprachen.

Wie genau ist die automatische Transkription?

Das hängt von Vorlage und Fotoqualität ab. Unsichere Stellen werden gelb markiert, mit Begründung und Korrekturvorschlag – Sie sehen also genau, wo Sie noch einmal hinschauen sollten, und können jedes Wort direkt im Editor korrigieren.

Welche Dateien kann ich hochladen?

Fotos (JPG, PNG) vom Smartphone, Scanner oder PC sowie PDF-Dateien – auch mehrseitige. Mehrere Seiten lassen sich zu einem Dokument zusammenfassen.

Was passiert mit meinen Dokumenten?

Ihre Dokumente gehören Ihnen: Sie liegen in Ihrer persönlichen Bibliothek, sind für andere Nutzer nicht sichtbar und können jederzeit von Ihnen gelöscht werden. Details stehen in der Datenschutzerklärung.

Bekomme ich auch eine Übersetzung oder nur die Transkription?

Beides. Die KI erstellt die buchstabengetreue Transkription des Originals und übersetzt den Text zusätzlich in Ihre Sprache – zusammen mit einer Dokumentanalyse: erkannte Personen, Datum, Ort und eine kurze Zusammenfassung.

Bringen Sie Ihre Familiengeschichte zum Sprechen

Laden Sie das erste Foto hoch – in wenigen Augenblicken lesen Sie, was Ihre Vorfahren geschrieben haben.